Pfötchentreff-Seevehaus
Kompetenzzentrum für Hunde

Die Ernährung der Hunde

Unsere Haustiere sind ernährungstechnisch vollkommen abhängig von uns. Ist es da nicht unsere Pflicht, Ihnen eine artgerechte Ernährung zu bieten, statt aus reiner Bequemlichkeit einfach Tag für Tag in den Fertigfuttersack zu greifen?

Jedes Tier muss täglich große Mengen an Enzymen aufnehmen, um ein starkes Immunsystem zu haben, bis ins Alter gesunde Gelenke zu behalten und ein Leben lang vital zu bleiben. Enzyme finden sich reichlich in naturbelassener Nahrung wie frischem Gemüse und frischem Fleisch. Ab einer Temperatur von 70° sterben sämtliche Enzyme ab.

Das heißt, ein ausschließlich mit Fertigfutter ernährtes Tier steht unter völliger Enzymabstinenz. Gesundheitliche Schäden sind daher unausweichlich und machen sich zu meist in der zweiten Lebenshälfte bemerkbar.
Siehe dazu auch die Forschungen von F.M. Pottenger

Kennen Sie das?
- Häufig sehr weicher bis breiiger Stuhlgang
- stumpfes, glanzloses oder auch schuppiges Fell
- übler Körpergeruch
- Appetitmangel
- Analbeutelverstopfung
- Infektanfälligkeit
- Gelenkprobleme
- Nieren- und Blasenprobleme
- Futterunverträglichkeit
- Heißhunger auf alle erdenklichen Abfälle, Essensreste oder sogar Kot

Viele Erkrankungen der Tiere entstehen durch falsche Ernährung. Hunde und Katzen sind Beutegreifer und können nicht zeitlebens mit industriell verarbeiteten und völlig denaturierten Futtermitteln ernährt werden.

Kein Mensch würde wohl je auf die Idee kommen, sich ausschließlich aus Konserven und Packungen zu ernähren. Kaum jemand überlegt sich aber, was er seinem Haustier mit einer solchen Ernährung antut. Kein Zoo würde seine Wölfe, Wildhunde oder Wildkatzen mit Fertigfutter ernähren.

Der Verdauungstrakt einer Tierart benötigt ca. 10000 Jahre, um sich auf eine andere Ernährungsweise einzustellen. Wir haben unseren Hunden und Katzen gerade einmal 60 Jahre eingeräumt.

Hundeernährung
Der Hund ist wie die Katze in erster Linie ein Beutegreifer, der aber nebenbei auch allerlei Pflanzenstoffe, wie Wurzeln, Beeren u. ä. aufnimmt. Sein Protein- und Fettbedarf ist daher etwas geringer als der der Katze. Auch verträgt er im Vergleich zur Katze mehr Kohlenhydrate, braucht sie aber nicht zwingend.
 

 Das Trockenfutter enthält meist viel zu viel Getreide und dem entsprechend viele Kohlenhydrate. In der Natur nehmen weder Wolf noch Hund nennenswerte Mengen an Getreide auf. Unser domestizierter Hund verträgt schon ein bisschen Getreide im Futter, das sollte aber nur den absolut geringsten Bestandteil ausmachen.

Wir ernähren daher den Hund sinnvoller Weise mit frischer, naturbelassener Nahrung. In der Hundeernährung wählen wir Fleisch, Innereien und Knochen von Rind, Geflügel, Kaninchen, Wild oder Hammel. Der Fleischanteil muss mindestens 50 % der Ernährung ausmachen, kann aber auch gerne erheblich höher bis ca. 70 % betragen.

Meine eigenen Hunde werden seit 15 Jahren auf diese Weise ernährt und leiden niemals an Erkrankungen wie Arthrose (außer im ganz hohen Alter), HD, ED, Allergien, Leber- oder Nierenerkrankungen. Einen Hund mit selbstzubereitetem Futter zu ernähren ist nicht viel zeitaufwendiger als die Fertigfutterernährung. Ihr Hund sollte es Ihnen wert sein. Einen individuellen Ernährungsplan für Ihren Hund kann ich Ihnen jederzeit zusammenstellen.

Hocherhitztes und extrudiertes Futter, Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Übervitaminisierung und vieles andere lassen unsere Tiere krank werden.

Wie Sie Ihr Tier optimal mit selbstzubereitetem Futter ernähren, lernen Sie bei mir. Ich biete regelmäßig Seminare über artgerechte Ernährung von Hunden und Katzen an und kann auch einen individuellen Ernährungsplan für Ihr Tier zusammenstellen. Sie werden erleben, wie Ihr Vierbeiner in kurzer Zeit fitter und gesunder wird und auch viel mehr Lebensfreude bekommt.


Schüssel mit HundefutterAuf die Mischung kommt es an!